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Hast du noch Fragen? Dann schreibe  mir.

Dein Jobfrust bremst dich aus?

5 Stellschrauben, die dich wieder durchstarten lassen

 

Es ist Sonntagnachmittag und deine Laune sinkt in den Keller. Du bist genervt und willst am Liebsten nur deine Ruhe haben.

In der Nacht liegst du lange wach und deine Gedanken drehen sich im Kreis, ohne Antworten zu finden auf Fragen wie:

„War’s das jetzt?“

„Wofür arbeite ich eigentlich?“

„Was will ich denn wirklich?“

 

Wenn dann endlich der Wecker klingelt, möchtest du eigentlich gar nicht aufstehen. 


Wozu auch! 

Du fühlst dich müde und ausgehöhlt.


Auf dem Weg zur Arbeit rechnest du schon nach, wie lange du an diesem Tag arbeiten musst, um deine Sollzeit zur erreichen. 

Im Büro angekommen, prüfst du zuerst dein Stundenkonto und scrollst danach durch deinen Kalender, um zu checken wann du einen Tag frei nehmen kannst. 

Überhaupt! Wie viele Wochen sind es noch bis zum nächsten Urlaub? Oh je - noch 11 Wochen ….

 

Erinnerst du dich noch an die Leichtigkeit und Begeisterung, mit der du deinen Job früher mal gemacht hast? 

Oder ist das schon so lange her, dass du dich nicht mehr daran erinnern kannst?

 

Die Unzufriedenheit im Job beginnt meistens deutlich früher, ohne dass der Betroffene es wahrnimmt oder dem veränderten Gefühlszustand Bedeutung beimisst.

Einen schlechten Tag hat ja schließlich jeder mal! Und gehört das nicht auch irgendwie dazu?
Etwa jeder 3. Arbeitnehmer ist mit seiner Arbeit unzufrieden und zieht einen Arbeitswechsel in Betracht.

Doch nur sehr wenige der über 45-jährigen wagen tatsächlich eine berufliche Veränderung oder verwirklichen sich ihren Traum von einem eigenen kleinen Geschäft oder einem Yoga-Studio auf den kanarischen Inseln.

 

Die sehr viel größere Mehrheit harrt weiter aus und wartet frustriert auf die Rente. 
Ich wollte wissen warum das so ist und habe hierzu einige Leute befragt. 
 

Der am häufigsten angegebene Grund ist: SICHERHEIT 

Übrigens hat dieser Grund auch mich lange Zeit ausgebremst.


Im aktuellen Job weiß man halt was man hat!

Man kennt seine Aufgaben, die Menschen, weiß um die räumlichen Bedingungen und das Arbeitsklima.

Alles ist gut planbar und abschätzbar. Über die Jahre hat man sich auch einen Status aufgebaut und gewisse Freiheiten erworben.


Sicherheit ist ein valides Argument, gehört sie doch zu unseren Grundbedürfnissen. Das Maß an Sicherheit, was ein jeder braucht, ist jedoch individuell und steht im engen Zusammenhang mit unserem eigenen Selbstvertrauen, unseren Werten und Erfahrungen.

 

Haben wir Vertrauen in unsere Stärke und Fähigkeiten, nehmen wir Anpassungen leichter in Angriff und wagen uns an Neues. 


Kurioserweise verlieren wir aber genau das Gefühl für unser Können und den Glauben an uns, je länger wird in dieser desolaten Situation der Unzufriedenheit verharren. 


Mehr noch, wird der steigende Frust ausgeblendet oder verdrängt, sind Krankheit und Unwohlsein die Folge, weil wir uns gefühlt in einer Sackgasse befinden und keinen Ausweg mehr sehen.

Ein Teufelskreis! Denn wir fühlen uns zunehmend demotiviert und antriebslos und können uns immer weniger konzentrieren. Die Arbeit strengt uns an und wenn wir Abends nach Hause kommen sind wir müde und erschöpft.

 

Die Erinnerung an die einstig sinnvolle und erfüllende Arbeit rückt in Vergessenheit oder bekommt den Stempel: „Ist halt vorbei“ 

 

Dennoch bleiben die schlaflosen Nächte voller Gedankengrübeln und die frustrierten Sonntage.

Wenn du deine Lebensqualität zurückhaben willst, ist es Zeit deinen Zustand zu ändern!

Dafür ist es wichtig, herauszufinden in welchen Bereichen genau du unzufrieden bist. Meistens ist uns das gar nicht so klar und wir können deswegen keine Anpassungen vornehmen.

 

Deine Antworten auf folgende Fragen geben schnell einen ersten Einblick, wo der Job-Segen schief hängt:

 

  • Gefällt dir das Unternehmen noch, der Umgang mit den Mitarbeitern und die Werte, die gelebt werden?
     
  • Fühlst du dich mit deinen Kollegen und in den Räumlichkeiten wohl? 
     
  • Macht dir dein Aufgabengebiet noch Spaß und du hast das Gefühl, sinnvolles beizutragen?
     
  • Passt das Arbeitsvolumen und du kannst deine Aufgaben in Ruhe erledigen?
     
  • Ist deine Work-Life-Balance ausgewogen und du hast auch genügend private Zeit?


Jedes Nein zeigt dein Potential, das nach Veränderung schreit!

 

Für eine bessere Work-Life-Balance mag es z.B. schon helfen, seine Arbeitszeit zu verkürzen. Hierzu ist vom Gesetzgeber geregelt, dass jeder Arbeitnehmer Anspruch auf Reduktion hat. Ebenfalls sind zeitlich befristete Verkürzungen möglich, die Entlastung schaffen können. 

Seit dem Corona-Lockdown, bieten viele Unternehmen mobiles Arbeiten an – sofern die Tätigkeit dies erlaubt. Auch das kann eine Erleichterung sein, nicht jeden Tag zur Arbeit fahren zu müssen.

 

Passt die Firma noch, aber das Aufgabengebiet ist über die Jahre langweilig und eintönig geworden, lassen sich auch hier mit dem Arbeitgeber Lösungen finden. 

Es gibt vielfältige Weiterbildungsangebote bei qualifizierten Bildungsträgern, die sich gut und einfach berufsbegleitend absolvieren lassen. Gerade langjährige Mitarbeiter verfügen neben ihrer unbezahlbaren Berufserfahrung auch über fundiertes Fachwissen.

Warum also dieses nicht an den internen Nachwus weitergeben? Eine entsprechende Ausbildereignung lässt sich ohne großen Aufwand und in relativ kurzer Zeit erwerben. 

Du arbeitest bislang in der Sachbearbeitung und hast schon immer davon geträumt, im Außendienst tätig zu sein?
Mach einen Termin mit der Personalabteilung und bespreche die dazu erforderlichen Schritte. 

 

Trau dich!

Das einzige was du dabei tatsächlich verlieren kannst, ist dein Frust!

 

 

Doch was ist, wenn du die oben genannten Fragen überwiegend mit Nein beantwortest? 

Wenn du erkennst, dass du deine Werte und Vorstellungen in dieser Tätigkeit nicht mehr umsetzen kannst, aber nicht weißt was du stattdessen tun könntest.

Oder hast du sogar eine Vision, doch dir fehlt der Mut und du traust dir die Umsetzung nicht zu?

 

Wie lange möchtest du noch leiden?

 

20 Jahre oder mehr in die Tonne zu klopfen und alles hinzuschmeißen, was man sich in dieser Zeit erarbeitet hat, ist ein großer Schritt. Den macht keiner mal eben so. 
Fakt ist jedoch, daß du eine Entscheidung treffen mußt, um dein Leiden zu beenden.

Es weiter auszuhalten sollte einfach keine Option sein, weil sie dich am Ende nur unglücklich und krank machen wird. 

 

Wenn du keinen Ausweg aus dieser desolaten Situtation findest, dann hole dir Hilfe bei darauf spezialisierten Beratern und Einrichtungen. 

Mit einem professionellen Coaching lassen sich deine Blockaden und Ängste überwinden und deine kristallklare Lebensvision gestalten.

Auf 45+ spezialisierte Job-Coaches und Recruiter unterstützen bei der überzeugenden Bewerbung und helfen dir dabei, endlich deinen Traumjob zu bekommen. 

Und auch die Agentur für Arbeit weiß um den hohen Wert von berufserfahrenen Menschen in der Lebensmitte und unterstützt mit gezielten Angeboten.

 

Und wer weiß, was am Ende dabei raus kommt

Vielleicht wird es ja doch die Hundepension, von der du immer geträumt hast oder ein kleines Lese-Café an der Straßenecke.

 

Es ist nie zu spät um nochmal durchzustarten!

 

 

Hallo! Ich bin Manuela von uns-was-kommt-jetzt.
Ich bin Unternehmerin, Coach und Expertin für Midlife-Crisis und Lebenskrisen. 

 

Eigentlich unterstütze und optimiere ich Prozesse in Organisationen und Systemen. 
In Wirklichkeit helfe ich Menschen die richtigen Schritte zu tun, damit sie auf dem Weg zu ihrer Lebensvision keine Zeit mehr verlieren.